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Dadurch haben wir den ältesten Nachweis, daß das Wappen bereits 1594 in der Familie geführt wurde und dies führt zu der Frage, woher kam es, wie ist es entwickelt worden?

Auffällig ist die Ähnlichkeit mit dem Schöffenwappen in Ediger aus dem 13. und 14. Jahrhundert. Es führt einen spitzen Schild mit trierischem Kreuz heraldisch rechts und Rebenranke heraldisch links. In 1430 erscheint eine neue Form mit einer geschwungenen Rebe, die auch auf dem Maas-Wappen zu finden ist.Oob es in dieser Zeit schon MAAS in Ediger gegeben hat, ist nicht sicher nachzuweisen. Unter den Schöffen der damaligen Zeit siegelt ein Jacob Mörss in 1486 und 1509 mit dem Schöffensiegel der Gerichte Ediger und Eller, und in 1517 ist ein Henne Moirs an einer Auseinandersetzung vor dem Gericht in Ediger-Eller beteiligt. Knapp 100 Jahre später wurde ein Straßenverzeichnis für Ediger erstellt, in dem fein säuberlich die Einwohner dokumentiert sind. In diesem Verzeichnis, heute im Staatsarchiv Koblenz aufbewahrt, werden die Familien Hammen Morss, Meiss Mei, Theiss Morss und Huprich Moerss Fraw erwähnt.

Im Kirchenbuch von Ediger wird Nicolaus Maiss genannt, der die Kinder Urias 1619, Johann 1622 und Nicolaus in 1623 taufen läßt. Paten waren seine Brüder Johann und Nicolaus. Wieder 100 Jahre später, 1748, wird ein Nicolaus Maas genannt mit dem Besitz von 500 Weinstück, und von 1786 - 1799 war Maass Hans Peter, der Ältere, Hofschultheiss in Ediger.

Ob es zwischen unserer Linie Maas in St. Aldegund und zu den Moirs / Mais / Maas in Ediger eine Verbindung gibt, kann nur vermutet werden. Sichere Fakten liegen dazu nicht vor, das Bindeglied dazu wäre nur das beschriebene Siegel.

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